Im BC Place in Vancouver lieferte die Schweiz gegen Algerien eine konzentrierte Vorstellung ab und gewann verdient mit 2:0. Trotz eines Ballbesitzdefizits von 44 zu 56 Prozent hatte die Schweizer Mannschaft die klareren Torchancen und kam am Ende auf einen Expected-Goals-Wert von 2,4, während Algerien lediglich auf 0,71 kam.
Den Grundstein für den Sieg legte Breel Embolo bereits in der zehnten Minute. Johan Manzambi bereitete den Treffer mustergültig vor, und Embolo verwertete die Vorlage zur frühen Führung. Die Schweiz zog sich nach dem Tor etwas zurück und überließ Algerien den Ball, ohne dabei wirklich in Bedrängnis zu geraten. Algerien erarbeitete sich zwar Spielanteile, fand aber kaum gefährliche Abschlüsse. In der 36. Minute sah Fares Chaibi die Gelbe Karte, was die algerische Aufgabe zusätzlich erschwerte.
Direkt nach der Pause erhöhte Dan Ndoye in der 46. Minute auf 2:0 und stellte damit früh klare Verhältnisse her. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung verwaltete die Schweiz das Spielgeschehen souverän in einem 4-2-3-1-System, während Algerien in ihrer 4-3-3-Formation weiter auf Anschluss drängte, jedoch ohne zwingende Wirkung. Hicham Boudaoui kassierte in der 72. Minute ebenfalls eine Verwarnung, was das algerische Bemühen um die Wende weiter lähmte.
Insgesamt schoss die Schweiz neun Mal auf das Tor, vier davon auf den Kasten. Algerien kam auf acht Schüsse, davon nur zwei aufs Ziel. Die Zahlen spiegeln ein Spiel wider, in dem die Schweiz effizient und zielstrebig agierte, während Algerien trotz mehr Ballbesitz kaum echte Torgefahr erzeugte. Mit diesem Sieg setzt die Schweiz ein deutliches Ausrufezeichen im weiteren WM-Turnierverlauf.
