Argentinien hat beim WM-Turnier eine überzeugende Vorstellung geboten und Jordan mit 3:1 besiegt. Der amtierende Weltmeister kontrollierte die Partie von Beginn an und setzte früh die entscheidenden Akzente. Bereits in der 19. Minute erzielte Giovani Lo Celso die Führung für die Südamerikaner. Kurz zuvor hatte M. Abu Taha für Jordan eine Gelbe Karte gesehen. Lautaro Martinez legte in der 31. Minute nach, als er einen Elfmeter sicher verwandelte und damit den Halbzeitstand von 0:2 aus jordanischer Sicht besiegelte.
Die Statistiken spiegeln das klare Kräfteverhältnis wider. Argentinien dominierte mit 73 Prozent Ballbesitz und kam auf zwölf Schüsse, von denen vier das Tor trafen. Jordan hingegen brachte bei nur fünf Abschlüssen lediglich einen einzigen auf das gegnerische Gehäuse. Der erwartete Toerwert lag für Argentinien bei 2,14 gegenüber 0,74 auf jordanischer Seite. Jordan stellte sich in einem 3-4-2-1-System auf, während Argentinien im 4-4-2 agierte.
Nach dem Seitenwechsel gelang Jordan in der 55. Minute der Anschlusstreffer durch M. Tamari, der von E. Haddad mustergültig bedient wurde. Dieser Treffer entfachte kurzzeitig Hoffnung auf eine Aufholjagd. Doch Argentinien ließ sich nicht beirren. In der 64. Minute sah Y. Al Arab die zweite Gelbe Karte für die Jordanier, was die ohnehin schwierige Situation weiter erschwerte. Den Schlusspunkt setzte schliesslich Lionel Messi in der 80. Minute mit dem Treffer zum 3:1-Endstand und unterstrich damit einmal mehr seine Bedeutung für die Albiceleste.
Argentinien marschiert damit eindrucksvoll durch die WM-Gruppenphase. Jordan zeigte zwar kämpferischen Einsatz, war dem Weltmeister in Qualität und Ballsicherheit jedoch deutlich unterlegen. Mit elf Fouls zu sieben auf argentinischer Seite und nur einer Ecke verglichen mit sechs der Gegenseite wird die Überlegenheit der Argentinien erneut deutlich dokumentiert.
