Im Estadio Akron setzte sich Spanien mit 1:0 gegen Uruguay durch und festigte damit seine Stellung in der WM-Gruppe. Die Partie war von klaren Kräfteverhältnissen geprägt: Spanien kontrollierte das Spiel mit 67 Prozent Ballbesitz und war über weite Strecken die dominierende Mannschaft.
Das einzige Tor des Abends fiel in der 42. Minute. Alex Baena vollendete eine Vorarbeit von Marcos Llorente zum 1:0 für Spanien. Der Treffer kurz vor dem Pausenpfiff gab der Partie eine klare Richtung, denn Uruguay fand bis zur Halbzeit keine Antwort mehr. Mit diesem Stand gingen beide Teams in die Kabine.
Nach dem Wiederanpfiff änderte sich am grundlegenden Spielbild wenig. Uruguay, in einem 4-1-4-1 aufgestellt, versuchte, mehr Kontrolle zu erlangen, blieb im Abschluss jedoch weitgehend ungefährlich. Nur ein Schuss der Uruguayer fand den Weg aufs Tor, Spanien kam ebenfalls auf einen Torschuss. Der Expected-Goals-Wert spiegelt das Kräfteverhältnis deutlich wider: Spanien kam auf 0,86 xG, Uruguay lediglich auf 0,20. Die Spanier hätten den Vorsprung nach diesen Zahlen also durchaus ausbauen können, taten es aber nicht.
Das Spiel gewann in der Schlussphase an Härte. Uruguay sah durch J. Sanabria in der 54. und G. Varela in der 58. Minute jeweils eine Gelbe Karte. In der Nachspielzeit wurde es noch turbulenter: N. de la Cruz erhielt in der 93. Minute Gelb, und A. Canobbio sah in der 95. Minute die Rote Karte, womit Uruguay die Partie mit zehn Mann beendete. Spanien hatte zuvor bereits in der 46. Minute für Baena Gelb kassiert. Insgesamt zeigte die Partie 13 Fouls auf uruguayischer und 14 auf spanischer Seite. Spanien nimmt mit diesem 1:0-Erfolg wichtige Punkte im WM-Turnier mit.
