Frankreich hat beim WM-Gruppenspiel im Gillette Stadium eine überzeugende Leistung gezeigt und Norwegen mit 4:1 bezwungen. Der Halbzeitstand von 3:1 spiegelte bereits die klaren Verhältnisse wider, auch wenn die Norweger kurz nach dem Wiederanpfiff noch einmal für Spannung sorgten.
Der Abend gehörte vor allem Ousmane Dembele. Der Franzose erzielte in der siebten und zwanzigsten Minute jeweils nach Vorlagen von Kylian Mbappe seine ersten beiden Treffer und stellte die Norweger damit früh vor erhebliche Probleme. Die Gastgeber kamen in der 21. Minute durch Tobias Aasgaard, vorbereitet von Andreas Schjelderup, zwar zum 1:2-Anschluss, doch Frankreich antwortete umgehend. Dembele vollendete in der 32. Minute einen Angriff über Aurelien Tchouameni zum 3:1 und schnürte damit noch vor der Pause seinen Hattrick. Norwegen ging mit einem deutlichen Rückstand in die Kabine.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit verkürzten die Gastgeber auf 2:3. J. Larsen traf in der 50. Minute nach eigener Vorlage, wobei die Datenlage hier ungewöhnlich erscheint. Der Anschlusstreffer blieb jedoch ohne nachhaltige Wirkung, da Frankreich die Kontrolle über das Spiel behielt. In der Nachspielzeit setzte Desire Doue nach Vorarbeit von Bradley Barcola den Schlusspunkt zum 4:1-Endstand.
Die Statistik unterstreicht die französische Überlegenheit in weiten Teilen: Die Equipe Tricolore kam auf 17 Schüsse, davon acht aufs Tor, bei 57 Prozent Ballbesitz. Norwegen verzeichnete zwar einen etwas höheren xG-Wert von 1,69 gegenüber 1,18 bei Frankreich, was auf einige gefährliche Szenen der Skandinavier hindeutet, konnte diese jedoch kaum in Kapital ummünzen. Gelbe Karten erhielten Norwegen-Spieler P. Berg in der zehnten Minute sowie Tchouameni auf französischer Seite in der 74. Minute. Frankreich marschiert mit diesem deutlichen Erfolg durch die WM-Vorrunde, während Norwegen nach dieser Niederlage unter Druck gerät.
