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Südafrika bezwingt Südkorea: Maseko-Tor entscheidet WM-Duell

ComfyScore Redaktion· 27. Juni 2026· 1 Min. Lesezeit· FOOTBALL
Südafrika bezwingt Südkorea: Maseko-Tor entscheidet WM-Duell

Mit einem Treffer von T. Maseko in der 63. Minute sichert sich Südafrika einen verdienten 1:0-Erfolg gegen Südkorea im Estadio BBVA.

Im WM-Gruppenspiel im Estadio BBVA setzte sich Südafrika gegen Südkorea knapp, aber nicht unverdient durch. Beide Teams lieferten in der ersten Hälfte eine ausgeglichene Partie, in der keine Mannschaft entscheidende Akzente setzen konnte. Die Südkoreaner kontrollierten zwar das Geschehen mit deutlich mehr Ballbesitz, brachten diesen Vorteil jedoch nicht in klare Torgelegenheiten um. Südafrika agierte in einem defensiv kompakten 4-2-3-1 und lauerte auf Konter.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild zunächst ähnlich, doch Südafrika wurde mit der Zeit gefährlicher. In der 63. Minute fiel dann die Entscheidung: T. Maseko verwandelte eine Vorlage von T. Moremi zur Führung für die Südafrikaner. Ein Treffer, der das Spielgeschehen auf den Kopf stellte, denn trotz des geringeren Ballbesitzes hatten die Südafrikaner bis dahin bereits mehr Abschlüsse erzielt als der Gegner. Der Expected-Goals-Wert von 1,10 für Südafrika gegenüber 0,63 für Südkorea unterstreicht, dass die Effizienz auf Seiten der Südafrikaner lag.

Nach dem Gegentor erhöhte Südkorea zwar den Druck und versuchte, den Ausgleich zu erzwingen, fand aber kein Mittel gegen die gut organisierte Defensive der Südafrikaner. Insgesamt kamen die Koreaner nur auf sieben Schüsse, von denen lediglich zwei aufs Tor gingen. Auf der anderen Seite verbuchte Südafrika 13 Abschlüsse, vier davon auf den Kasten. In der 73. Minute sah Südafrikas A. Modiba die Gelbe Karte, kurz darauf traf es auf südkoreanischer Seite Cho Gue-Sung in der 79. Minute. Diese Verwarnungen trübten die Schlussphase, änderten am Ergebnis jedoch nichts mehr.

Südafrika holt damit drei wichtige Punkte bei der Weltmeisterschaft und belohnt sich für eine taktisch disziplinierte Leistung. Südkorea hingegen muss trotz großem Ballbesitzanteil von 69 Prozent ohne Zähler die Heimreise antreten und die verpassten Chancen aufarbeiten.

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