Im WM-Achtelfinale oder der entsprechenden Turnierphase im SoFi Stadium von Inglewood zeigte Spanien eine überzeugende Vorstellung gegen Österreich. Die Iberer kontrollierten das Spiel von der ersten Minute an und ließen dem Gegner kaum Luft zum Atmen. Mit einem Ballbesitzanteil von 65 Prozent und 22 Abschlüssen unterstrichen die Spanier ihre klare Überlegenheit, während Österreich über 90 Minuten keinen einzigen Schuss aufs Tor brachte.
Den Führungstreffer erzielte Mikel Oyarzabal in der 36. Minute. Marc Cucurella lieferte die Vorlage für den Angreifer, der eiskalt vollstreckte und damit den Halbzeitstand von 1:0 herstellte. Österreich versuchte in der ersten Hälfte zunächst, mit etwas mehr Ballbesitz Akzente zu setzen, verlor aber zunehmend den Zugriff auf das Spielgeschehen. Die Spanier schraubten ihren Ballbesitz kontinuierlich in die Höhe und diktierten das Tempo.
Nach dem Seitenwechsel machte Spanien den Sack zügig zu. Pedro Porro erhöhte in der 66. Minute auf 2:0, nachdem Alex Baena die Vorlage geliefert hatte. Österreich fand zu keinem Zeitpunkt ein Mittel gegen die strukturierte Defensive und das flüssige Kombinationsspiel der Spanier. Der einzige nennenswerte Vorfall auf österreichischer Seite war die Gelbe Karte für Stefan Posch in der 83. Minute. Kurz vor Schluss setzte Oyarzabal mit seinem zweiten Treffer in der 89. Minute den Schlusspunkt. Erneut war es Cucurella, der die Vorlage beisteuerte. Mit einem Expected-Goals-Wert von 2.80 zu 0.49 spiegelte das Ergebnis die Verhältnisse auf dem Rasen absolut wider. Österreich blieb offensiv wirkungslos und ohne eine einzige zwingende Torchance, während Spanien seine Klasse in der Chancenverwertung eindrucksvoll unter Beweis stellte. Mit diesem souveränen 3:0-Erfolg zieht Spanien verdient in die nächste Runde der WM 2026 ein.
